Projekt "Salvatorpark"

Salvator und Nepperberg als stadtnahe Teile des Taubentalwaldes sind neben Münster und Johanniskirche von zentraler kulturhistorischer Bedeutung für die Stadt Schwäbisch Gmünd.

 

Seit Jahrhunderten, wenn nicht sogar seit Jahrtausenden sind die Stollen im Nepperberg Zeichen menschlicher Zivilisation. Die Felsenkapelle am Salvator und der zu ihr führende Kreuzweg sind jahrhunderte alte Pilgerstätte. Die Felsenkapelle dürfte in ihrer Art einmalig sein. Am Nepperberg rund um den Salvator hat sich seit Mitte des 19. Jahrhunderts ein Villen- und Parkgürtel entwickelt, der – zwar leider nicht mehr völlig unversehrt – in wesentlichen Teilen seinen Charakter bis heute erhalten konnte. Insgesamt hat man hier also ein Gesamtemsemble (Felsenkapelle, Kreuzweg, Salvatorvilla, Salvatorpark, Villen- und Grüngürtel) vor sich, das in dieser Form nur sehr selten zu finden sein dürfte.

 

Zusätzlich erfüllt der Nepperberg eine bedeutende ökologische Funktion für Schwäbisch Gmünd: er ist eine der zwei lebenswichtigen Frisch- und Kühlluftschleusen der Stadt, er hat wesentlichen Anteil an der Wasserrückhaltefähigkeit bei Starkregenereignissen, er trägt durch seinen alten Baumbestand zur CO2-Bindung und zur Sauerstoffversorgung der Stadt bei, er beinhaltet noch immer einige Biotope für alle möglichen, inzwischen seltenen Arten …

 

 

Kurz gesagt: hier hat Gmünd etwas von unschätzbarem kulturhistorischen und ökologischen Wert – und das soll nun den wirtschaftlichen Interessen eines Investors geopfert werden. Dazu sagt die BI Taubental: „Da haben wir eine bessere Idee ...“